Früher dachte ich, es sei stark, Tränen zurückhalten zu können.
Deswegen hat mich auch niemand nur ansatzweise weinen sehen.
Und jetzt ist es mir egal, es ist egal.
Dienstag, 22. März 2011
Donnerstag, 17. März 2011
Resteessen
Du sagtest, dass wir wohl nicht mehr zueinander passen. Seitdem frage ich mich, wer zu mir passt, wenn nicht du.
Das ist das Schlimmste daran, der einzige zu sein, der noch daran festhält, daran glaubt und sich immer noch traut, die drei Worte auszusprechen.
Dann bleibt es still und eine Pause entsteht, in der du eigentlich hättest antworten müssen.
Dir ist es zu wenig, um weiterzumachen, aber zu viel, um ganz von mir loszulassen und jedes mal reißt du mich ein ganz kleines Stückchen weiter mit hineinen, wenn du die Funken der Hoffnung sprühen lässt.
Deine kleine in meiner großen Hand und die Sekunden vergingen so schnell in einer Stunde, dass ich dachte, wir seien das optimale Pärchen für die Testung der Zeitmaschine. Und wiederum die quälende Länge der Minuten der Stunden, in denen du nicht bei mir warst. Ich hab’ schon viele Menschen so etwas sagen hören, alle versuchen zu beschreiben, wie es ist, wenn man so liebt, dass alles sinnlos erscheint, außer neben dieser Person einzuschlafen, und jedes verdammte mal klingt es nach Kitschroman. Aber das hier ist kein Kitsch und auch kein Roman, denn dann würde es gut ausgehen und du hättest mir nicht den Rücken zugewandt, müsstest dich jetzt nicht neu finden und sähest dabei auch noch glücklich aus, mit dem Lächeln und der Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen.
Jedes noch so kleine Detail an dir kenne ich, jede winzige Macke, jede versteckte Gestik und es reicht dir nicht. Und ich schreibe dir alles auf, reiße mir den Arsch auf und es hilft nichts. Ich widme dir alles, ich schenke dir jedes Wort und du bist taub für meine Stimme.
Und wenn es bei mir anders ist und der Schmerz von Tag zu Tag stärker wird, anstatt zu verblassen? Wie damals in den Stunden, in denen du nicht bei mir warst und ich dich so vermisste, dass ich realisierte, nicht mehr ohne dich sein zu können. Und wenn ich irgendwann ersticke an der Zeit, die ich für dich gespart und aufgehoben habe, damit wir sie irgendwann verbringen bei scheinbar unwichtigen Dingen, wie Füttern der Goldfische auf der Bank im Park?
Finde jemanden, der dir mehr gibt, als ich es tat. Finde jemanden, der deine Tränen versteht, wenn du nicht reden kannst, weil deine Stimme zu sehr zittert. Finde jemanden, der dich in deinen schlimmsten Momenten an die besten erinnert.
Finde ihn und dann zeig ihn mir.
Dann erst ist Schluss.
Das ist das Schlimmste daran, der einzige zu sein, der noch daran festhält, daran glaubt und sich immer noch traut, die drei Worte auszusprechen.
Dann bleibt es still und eine Pause entsteht, in der du eigentlich hättest antworten müssen.
Dir ist es zu wenig, um weiterzumachen, aber zu viel, um ganz von mir loszulassen und jedes mal reißt du mich ein ganz kleines Stückchen weiter mit hineinen, wenn du die Funken der Hoffnung sprühen lässt.
Deine kleine in meiner großen Hand und die Sekunden vergingen so schnell in einer Stunde, dass ich dachte, wir seien das optimale Pärchen für die Testung der Zeitmaschine. Und wiederum die quälende Länge der Minuten der Stunden, in denen du nicht bei mir warst. Ich hab’ schon viele Menschen so etwas sagen hören, alle versuchen zu beschreiben, wie es ist, wenn man so liebt, dass alles sinnlos erscheint, außer neben dieser Person einzuschlafen, und jedes verdammte mal klingt es nach Kitschroman. Aber das hier ist kein Kitsch und auch kein Roman, denn dann würde es gut ausgehen und du hättest mir nicht den Rücken zugewandt, müsstest dich jetzt nicht neu finden und sähest dabei auch noch glücklich aus, mit dem Lächeln und der Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen.
Jedes noch so kleine Detail an dir kenne ich, jede winzige Macke, jede versteckte Gestik und es reicht dir nicht. Und ich schreibe dir alles auf, reiße mir den Arsch auf und es hilft nichts. Ich widme dir alles, ich schenke dir jedes Wort und du bist taub für meine Stimme.
Und wenn es bei mir anders ist und der Schmerz von Tag zu Tag stärker wird, anstatt zu verblassen? Wie damals in den Stunden, in denen du nicht bei mir warst und ich dich so vermisste, dass ich realisierte, nicht mehr ohne dich sein zu können. Und wenn ich irgendwann ersticke an der Zeit, die ich für dich gespart und aufgehoben habe, damit wir sie irgendwann verbringen bei scheinbar unwichtigen Dingen, wie Füttern der Goldfische auf der Bank im Park?
Finde jemanden, der dir mehr gibt, als ich es tat. Finde jemanden, der deine Tränen versteht, wenn du nicht reden kannst, weil deine Stimme zu sehr zittert. Finde jemanden, der dich in deinen schlimmsten Momenten an die besten erinnert.
Finde ihn und dann zeig ihn mir.
Dann erst ist Schluss.
Mittwoch, 16. März 2011
Donnerstag, 10. März 2011
"Zeiten ändern sich!", behauptest du ganz cool und rotzt auf den Waldboden.
Die Sonne scheint seit langer Zeit mal wieder und es macht dich glücklich.
"Und sie ändern dich!", zitierst du den Titel von Bushidos Leben.
Du fühlst dich cool,
das sehe ich dir an.
Und du fühlst dich unnahbar,
das spürst du selber.
Du lachst und die Sonne strahlt mit dir,
du siehst so unglaublich verschissen aus.
Die Sonne scheint seit langer Zeit mal wieder und es macht dich glücklich.
"Und sie ändern dich!", zitierst du den Titel von Bushidos Leben.
Du fühlst dich cool,
das sehe ich dir an.
Und du fühlst dich unnahbar,
das spürst du selber.
Du lachst und die Sonne strahlt mit dir,
du siehst so unglaublich verschissen aus.
Donnerstag, 3. März 2011
Ich saß vor Kurzem da, hab' geraucht und drüber nachgedacht, was du mal gesagt hast.
Dass ich so vieles hätte besser machen können.
Dass ich mich anders entscheiden müsse, dass ich kämpfen müsse, wie sonst auch.
Du hast gefragt, wieso ich finde, dass die Texte zu meinem Leben passen, sie würden gar nicht auf mich zutreffen, ich wär' ja noch nie so verliebt gewesen, ich hätt' ja noch nie so geliebt.
Ich hab' zwei Stunden da gesessen, den Omas dabei zugesehen, wie sie langsam ihre Runden drehten, den Kindern beim Fangenspielen zugeschaut und die Tauben beobachtet. Eine Schachtel Zigaretten, 4,50 Euro und du fühlst.
Ich werde bei dir zur Basis, zur Grundgebühr in der Telefonrechnung, ich werde langweilig, ich mache nichts aus meinem Leben und auch, wenn ich so wenig wie möglich versuche, selbstmitleidig zu sein, ist es dir doch zu viel.
Ich darf dich nicht verlassen, du hasst mich, hast du geschrieben.
Ich hasse nichts, ich hasse niemanden.
Aber zu dir passt es.
Und vielleicht verlässt du mich ja auch.
Dass ich so vieles hätte besser machen können.
Dass ich mich anders entscheiden müsse, dass ich kämpfen müsse, wie sonst auch.
Du hast gefragt, wieso ich finde, dass die Texte zu meinem Leben passen, sie würden gar nicht auf mich zutreffen, ich wär' ja noch nie so verliebt gewesen, ich hätt' ja noch nie so geliebt.
Ich hab' zwei Stunden da gesessen, den Omas dabei zugesehen, wie sie langsam ihre Runden drehten, den Kindern beim Fangenspielen zugeschaut und die Tauben beobachtet. Eine Schachtel Zigaretten, 4,50 Euro und du fühlst.
Ich werde bei dir zur Basis, zur Grundgebühr in der Telefonrechnung, ich werde langweilig, ich mache nichts aus meinem Leben und auch, wenn ich so wenig wie möglich versuche, selbstmitleidig zu sein, ist es dir doch zu viel.
Ich darf dich nicht verlassen, du hasst mich, hast du geschrieben.
Ich hasse nichts, ich hasse niemanden.
Aber zu dir passt es.
Und vielleicht verlässt du mich ja auch.
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