Suche Sinn, biete Finderlohn.

Dienstag, 30. August 2011

Signs - Bloc Party

At your funeral, I was so upset
So, so upset
in your life you were larger than this
statuesque

I see signs now all the time
That you're not dead, you're sleeping
I'd believe in anything that brings you back home to me



Dienstag, 26. Juli 2011

Sie sagt: "Gegen Hunger helfen Kippen."
Was gegen den Seelenhunger helfen würde, wusste sie aber nicht.

Dienstag, 12. Juli 2011

"Nie werd' ich 27!"

Hoff', du bist angekomm'.

Und deine Mum hält dein Zimmer, wie du's gelassen hast,
an dem Moment, wo dich Willen und Mut verlassen hat.
Die Lautsprecher tönen es laut
Dein Lieblingslied, aber hörst du das auch? Sag, hörst du das auch?
(...)
Wissen wir du warst da, wolltest nur nach dem Rechten sehn'.
Dann warst du kurz zu Besuch - Leider nur zu Besuch.
(...)
Es ist echt schon verrückt, seit du weg von uns bist,
geht jeder getrennte Wege, man lächelt und nickt.
(...)


Hoff' es geht dir gut, da wo du bist.
Da wo du bist.

Sonntag, 12. Juni 2011

Sammlung 2009-2011

- Wenn du mich doch so sehr brauchst, wieso verlässt du mich dann? 2011

Ich finde immer wieder zurück zu dir, ich hab' mir die Straßen in mein Herz geritzt. 2010

- Wenn jemand stirbt, dem du dein Herz geschenkt hast, nimmt er es dann mit? 2009

"Ich wünschte, es würde regnen."
"Ich wünschte, du wärst hier und es würde regnen." 2010

- Es war 50/50: Hälfte Trauer,
Hälfte Super. 2010 - Prinz Pi - Der Druck steigt

Nachts kommt die Unzufriedenheit. 2011

- Es kommt immer der große Fall. Darauf kannst du dich mit 100%iger Sicherheit drauf verlassen. 2011

Es gibt keine Farben mehr, früher gab's ein Farbenmeer. 2011 - BOZ - Farben 1

- Zu viel Müdigkeit bei zu viel Schlaf. 2011

Vielleicht wird es nicht besser, nur anders. Wäre das besser? 2011

- Vielleicht ist es das, was übrig bleibt: das Gefühl, dass niemand wichtig genug ist, um für ihn zu sterben. 2011

Wenn Schmerzmittel die Schmerzen nicht lindern können, die dich quälen. 2011

- Du musst so unglaublich beschränkt sein, dass du sie verlassen hast! 2011


Dienstag, 7. Juni 2011

Auf jedes meiner 10 Worte kommen 100 von dir,
deswegen fällt es mir so schwer, ruhig zu bleiben,
bei deinen Ausreden, Ausflüchten, Ausschweifungen.
Die Hand zuckt, wenn ich die Worte höre, aber ich
ball sie zur Faust.

Sonntag, 8. Mai 2011

8.Mai 2011 ; 18 Uhr und 34 Minuten

das glas ging leichter zu bruch, als gedacht.
die arme durchschnitten die fensterscheibe in sekundenschnelle und die risse in den armen verfärbten das sichtfeld rot. im radio lief ein liebeslied mit poppigen harmonien, die das süßliche thema etwas tanzbarer machen sollten. der plötzliche bruch der ruhigen stimmung und musik war etwas, das nicht ins drehbuch gehörte und niemand wusste, wie zu reagieren war.
es wurde die tischdecke zerrissen, die stückfetzen um die arme gewickelt. das blut tränkte die lappen in ein bräunliches rot und neben dem geruch von grillfleisch und wodka roch es nun auch noch nach metall. die mischung ließ einige angetrunkene ihren magen leeren, der garten wurde durch die kleinen snacks, die zwischendurch serviert wurden, gedüngt.
mensch, was machst du nur für sachen? die bekannte mit blondierter mähne und braunen haarwurzeln bückte sich über die klaffenden schnitte und fiel fast vorne über, weil die zwei gläser rotkäppchen mumm doch zu viel waren.
ICH WILL FÜHLEN brüllte es und wollte die gaffenden von sich stoßen, aber der freund hielt die fäuste fest.
du bleibst jetzt erstmal ruhig sitzen, deine freundin ruft gerade einen krankenwagen, sagte er und drückte die fäuste auf den boden.
überall lagen kuchenkrümel rum, auf dem teppich waren ein paar fußabdrücke zu entdecken, die vorher wahrscheinlich in eine der bierpfützen zu ihrer nässe gelangt waren.
es wurde langweilig, dabei zuzusehen, wie arme davon abgehalten wurden, um sich zu schlagen und darauf zu warten, dass der krankenwagen kam, deswegen wurde die musik angestellt und wieder getanzt.
das blut aber quoll weiter und langsam wurde es immer dunkler im kopf und vor den augen.
ICH HABE KEINE ANGST ICH HABE KEINE ANGST ICH HABE KEINE ANGST die schreie ließen den körper absinken, niemand hielt ihn auf, er glitt einfach auf die fliesen und blieb liegen.
der körper wurde losgelassen und damit auch das bewusstsein. bewusstlos auf'm küchenboden, das wäre ein buchtitel, dachte ein schüchterner junge, der das ganze szenario betrachtete und dabei an seinem v+ nippte.
später kam ein krankenwagen und nahm den körper mit, einige schläuche wurden schon im flur verlegt und die uninteressierten menschen sahen dabei zu, denn so etwas hatte schon seine reize. einige mädchen kreischten, als die nadel eine vene suchte und ein paar coole typen lachten nur, als sie sich hinter ihren breiten kreuzen versteckten. bei denen schlägt das wort emanzipation fehl, dachte eine feministin, die sich etwas abseits plaziert hatte und dabei zusah, wie der körper auf eine liege gehieft wurde.
wenige minuten später rauschte der wagen davon, mit blaulicht, so wie im letzten tatort am sonntag.
einige der gäste standen noch unschlüssig herum, dann stellte jemand den neusten remix von runner runner an und einige begannen, zu tanzen.
musik dröhnte aus den lautsprechern, der bass war nicht optimal reguliert, aber es war egal.
heute ist alles egal, sagte ein junge zu dem mädchen, das auf seinem schoß saß und sie wusste, dass das nicht nur auf heute zutraf.
eigentlich war alles egal, dachte sie. immer und überall und alles.
sie setzten sich zwar zusammen, aber nicht auseinander. es gab fragen, die wie der qualm in der luft hingen, aber die wenigsten waren in der lage, zu reden, sei es wegen des alkohols oder wegen des unbehagens.
alles oberflächlich, alles okay.
alles lustig, alles okay.
alles normal und egal, alles okay.
KEINE KONTROLLE
KEINE KONTROLLE
KEINE KONTROLLE
ich muss gehen, ich melde mich.
und es kam kein brief.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Du bist es wert, dass man um dich weint, aber langsam ist es genug.
Schmerzende Kehle und trockener Mund und ich fühl' mich allein, immer nachts, weil alles dunkel ist und ich auch.
Will oberflächlich und dumm sein, um glücklich zu sein.
Mein Rucksack aus Komplexen, und er wird zu schwer.